Name: Nancy Faeser
Geburtsdatum & -ort: 13. Juli 1970, Bad Soden am Taunus
Partei: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Aktuelles Amt: Mitglied des Deutschen Bundestages (seit 2025). Ehemalige Bundesministerin des Innern (2021–2025).
Studium: Juristin. Als Rechtsanwältin sollte man eigentlich wissen, dass die Unschuldsvermutung gilt, bis das Gegenteil bewiesen ist. In ihrer Zeit als Ministerin schien sie dieses Prinzip – zumindest im Fall Schönbohm – kurzzeitig vergessen zu haben.
Seit 2025: Mitglied des Bundestages (über Landesliste gerettet).
2021 – 05/2025: Bundesministerin des Innern und für Heimat (Kabinett Scholz).
2023: Gescheiterte Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Hessen.
Schwerpunkte: "Kampf gegen Rechts" (als einziges Thema), Symbolpolitik (Armbinden) und das Feuern von Beamten aufgrund von TV-Satire-Sendungen.
Der Abstieg: Nancy Faesers Zeit als Innenministerin endete im Mai 2025. Bei der Bundestagswahl kassierte sie die Quittung der Wähler: In ihrem Wahlkreis Main-Taunus verlor sie das Direktmandat gegen die CDU. Dass sie heute überhaupt noch im Bundestag sitzt, verdankt sie nur dem sicheren Listenplatz 4 der hessischen SPD.
Die "Böhmermann-Affäre" (Schönbohm): Ein Tiefpunkt rechtsstaatlichen Handelns: Faeser feuerte BSI-Präsident Arne Schönbohm, nachdem der Satiriker Jan Böhmermann im ZDF unbewiesene Vorwürfe über Russland-Kontakte verbreitet hatte. Später stellte sich heraus: Die Vorwürfe waren haltlos. Eine Entschuldigung? Fehlanzeige. Stattdessen machte sie das BSI abhängiger von der Politik.
Das unprüfbare Abschiedsgeschenk: Kurz vor ihrem Amtsende im Mai 2025 drückte sie noch schnell die Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ durch. Der Clou: Auf ihre Anweisung hin wurde das entsprechende Gutachten nicht mehr fachlich geprüft, weil die Zeit nicht reichte. Hauptsache, das Ergebnis steht in der Zeitung – juristische Sorgfalt war zweitrangig. Wolfgang Kubicki (FDP) nannte das Vorgehen fragwürdig.
Die "One Love"-Farce: Während sie innenpolitisch echte Probleme (Migration, Clan-Kriminalität) oft ignorierte, zeigte sie in Katar vollen Einsatz für Symbolfotos. Mit der „One Love“-Binde auf der Tribüne rettete sie zwar nicht die Menschenrechte, sicherte sich aber einen Platz in der Geschichte der peinlichsten PR-Aktionen, für die sie unter anderem von Rudi Völler Kritik erntete.
Opportunismus pur: Jahrelang warnte sie davor, Migration zu problematisieren. Kurz vor ihrer Landtagswahl in Hessen (nach den Silvester-Krawallen 2022/23) entdeckte sie dann aber plötzlich Probleme mit „bestimmten jungen Männern“. Genützt hat der kurze Ausflug in die Realität nichts: Die Wahl in Hessen verlor sie krachend.
Wichtiger als sportlicher Erfolg: Ideologische Statements aus Deutschland.
Im Mai 2022 trug Faeser beim WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft in Katar eine Regenbogenbinde und setzte damit ein deutliches Zeichen für Offenheit und Vielfalt. Die ganze Welt lachte über die Binde und die politische Ablenkung, die das Team noch tiefer in ideologische Debatten verstrickte. Kritiker behaupten, dass diese unnötige Thematik mehr zum Versagen der Mannschaft beitrug als jede taktische Fehlentscheidung – schließlich hätte man sich vielleicht lieber auf das Spiel konzentrieren sollen.
Warum die WM ausgerechnet nach Katar vergeben wurde, einem Land mit einer katastrophalen Menschenrechtsbilanz, ist völlig unverständlich. Hätte man sich das nicht schon vorher überlegen können? Oder war es doch eher eine Frage des Geldes und politischer Interessen, die den sportlichen Erfolg in den Hintergrund rückten?
Zeitraum: Mai 2022
Quelle: „One Love“-Debatte bei WM: Völler kritisiert auch Faeser
Faeser marschierte beim CSD 2022 stolz Seite an Seite mit Gruppen, die Polizisten pauschal ablehnen – ein beeindruckender Schritt, mit dem sie die richtige Haltung demonstrierte.
Am 15. Juli 2023 nahm Nancy Faeser als Bundesinnenministerin am CSD in Frankfurt teil. Besonders bemerkenswert war, dass sie, nachdem sie zuvor bei den Corona-Demos noch mahnte, man solle vorsichtig sein, mit wem man da marschiere, nun selbst Seite an Seite mit vermummten Demonstranten zog, die zu Hass und Gewalt gegen die Polizei aufriefen. Das Symbol „1312“, das für „ACAB“ („Alle Cops sind Bastarde“) steht, war ebenfalls präsent – ein interessanter Gegensatz zu Faesers Rolle als Innenministerin, die eigentlich für den Schutz der Polizei zuständig ist.
Statt sich in ihrer Funktion als Ministerin von solchen Gruppierungen abzugrenzen, marschierte Faeser direkt mit ihnen – ein mutiger Schritt, der mal wieder ihre korrekte Haltung zu Vielfalt und Offenheit klarmachte.
Zeitraum: Juli 2023
Quelle: Skandal bei CSD in Frankfurt: Innenministerin Faeser marschiert mit Polizei-Hassern
Wer Satire über Zensur verbieten lässt, liefert die Pointe gleich mit.
Im April 2025 erreichte der "Kampf gegen Rechts" (oder eher: der Kampf gegen Kritik) eine neue Stufe der Absurdität. Der Journalist David Bendels wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Sein Verbrechen? Er teilte ein satirisches Bild, das Nancy Faeser das fiktive Zitat „Ich hasse die Meinungsfreiheit“ in den Mund legte.
Der Staat beweist das Meme: Indem die Justiz einen Bürger mit Gefängnis (auf Bewährung) bedroht, weil er der Ministerin eine Abneigung gegen freie Rede unterstellt, hat der Staat die These des Bildes quasi amtlich bestätigt. Ein Eintrag im Führungszeugnis für ein Meme – während Gewalttäter oft milde davonkommen – zeigt, wo die Prioritäten liegen.
Zeitraum: April 2025