Name: Bärbel Bas
Geburtsdatum & -ort: 3. Mai 1968, Walsum (heute Duisburg)
Partei: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Aktuelles Amt: Bundesministerin für Arbeit und Soziales (seit Mai 2025) & SPD-Bundesvorsitzende (seit Juni 2025)
Ausbildung: Bärbel Bas beweist, dass man für die hohe Politik kein Studium braucht – nicht mal Abitur. Nach der Hauptschule lernte sie an einer Berufsfachschule für Technik unter anderem das Schweißen. Es folgten Ausbildungen zur Bürogehilfin und später zur Sozialversicherungsfachangestellten.
Berufserfahrung: Karrieretechnisch blieb sie dem Apparat treu: Jahrelange Tätigkeit bei Krankenkassen (BKK), wo sie sich zur Personalmanagement-Ökonomin weiterbildete, bevor die Politik zum Vollzeitjob wurde.
Seit 06/2025: SPD-Bundesvorsitzende (Doppelspitze mit Lars Klingbeil)
Seit 05/2025: Bundesministerin für Arbeit und Soziales (Kabinett Merz)
2021 – 2025: Präsidentin des Deutschen Bundestages
Seit 2009: Mitglied des Deutschen Bundestages (Direktmandat Duisburg I)
Schwerpunkte: Gesundheitspolitik, Rentensicherung (auf Kosten der Allgemeinheit) und neuerdings: Klassenkampf gegen Arbeitgeber.
Auf dem Arbeitgebertag versuchte Bas, ein teures Rentenpaket mit der Milchmädchenrechnung zu verkaufen, es würde die Beitragszahler nicht belasten – weil es ja aus Steuermitteln bezahlt werde, was das Publikum zum Lachen brachte.
Beleidigt erklärte sie daraufhin die Arbeitgeber zum Feindbild. In bester Klassenkampf-Rhetorik wetterte sie gegen „Herren in Maßanzügen“ und bequemen Sesseln, gegen die man „gemeinsam kämpfen“ müsse. Dass eine amtierende Arbeitsministerin öffentlich zum Kampf gegen jene aufruft, die die Arbeitsplätze schaffen, gilt selbst in Berlin als Novum. Die Union nannte sie daraufhin eine „Fehlbesetzung“.
Wenn Argumente fehlen, hilft nur noch das Feindbild: Bas erklärt Arbeitgeber zum Gegner.
Im November 2025 sorgte Bärbel Bas für einen der absurdesten Momente der Legislaturperiode. Beim Deutschen Arbeitgebertag versuchte sie, ihr teures Rentenpaket mit einer ökonomischen Milchmädchenrechnung zu verteidigen: Die Kosten würden niemanden belasten, da sie ja aus Steuermitteln finanziert seien.
Als die anwesenden Unternehmer über so viel Naivität lachten, reagierte die Ministerin nicht etwa souverän, sondern tief gekränkt. Später holte sie bei den Jusos zum Gegenschlag aus und rief offen zum Kampf gegen die „Herren in bequemen Sesseln und Maßanzügen“ auf. Damit ist sie wohl die erste Arbeitsministerin der Geschichte, die die Schaffung von Arbeitsplätzen mit einem Kriegszustand verwechselt, nachdem ihr Ego angekratzt wurde.
Der "Sexismus-Joker": Bei „Maischberger“ versuchte Vizekanzler Lars Klingbeil dann die Flucht nach vorn. Seine Analyse, warum er Applaus bekam und Bas Gelächter erntete? Natürlich nicht der Inhalt, sondern das Geschlecht. „Die Frau wird ausgelacht“, beklagte Klingbeil und erklärte Kritik an schlechter Rechenkunst kurzerhand zur Respektlosigkeit unter Demokraten.
Logik-Akrobatik: Besonders skurril wurde es beim Krisenmanagement. Auf die Frage, ob er Bas raten würde, die Wogen zu glätten, flüchtete er sich in identitätspolitische Phrasen: „Wir leben nicht in Zeiten, wo die Männer den Frauen sagen, was sie machen sollen!“ Nur um im direkten Anschluss gönnerhaft über seine Co-Chefin zu urteilen: „Die haut mal einen raus.“
Zeitraum: November/Dezember 2025
Quelle: Tagesspiegel: „Eine Fehlbesetzung im Amt“: Union und Handwerk kritisieren Arbeitsministerin Bas