Name: Annalena Baerbock
Geburtsdatum & -ort: 15. Dezember 1980, Hannover
Partei: Bündnis 90/Die Grünen
Aktuelles Amt: Präsidentin der UN-Generalversammlung (seit September 2025)
Studium: Studium der Politikwissenschaft (Hamburg) und des Völkerrechts (LSE London). Ihr Lebenslauf erlangte 2021 traurige Berühmtheit, da er mehrfach "kreativ korrigiert" werden musste, um Lücken und Übertreibungen zu kaschieren.
Berufserfahrung: Baerbock ist das Paradebeispiel einer Karriere im politischen Elfenbeinturm: Vom Büroleiterin-Job direkt in den Bundestag und ins Ministeramt – ohne nennenswerte Berührungspunkte mit der freien Wirtschaft. 2021 musste sie zudem Plagiate in ihrem Buch „Jetzt“ einräumen, was ihre Eignung für das Kanzleramt frühzeitig in Frage stellte.
Seit 09/2025: Präsidentin der UN-Generalversammlung in New York.
2021 – 05/2025: Bundesministerin des Auswärtigen (Kabinett Scholz).
2013 – 06/2025: Mitglied des Deutschen Bundestages (Mandat niedergelegt).
Schwerpunkte: Feministische Außenpolitik, Klimaschutz und Waffenlieferungen ("Kriegsmüdigkeit gibt es nicht").
Annalena Baerbock hat 2025 den ultimativen politischen Zaubertrick vollbracht: Das "Wegloben" auf internationaler Ebene. Nachdem die Ampel-Regierung abgewählt war, verkündete sie im März 2025 zunächst den Rückzug aus der Fraktionsführung aus „privaten Gründen“. Wie praktisch, dass diese privaten Gründe kurz darauf in einen prestigeträchtigen Posten in New York mündeten.
Anstatt im Bundestag Verantwortung für die Bilanz der Ampel zu übernehmen, legte sie ihr Mandat im Juni 2025 nieder und residiert nun als UN-Präsidentin fernab der deutschen Wählerrealität.
Ihr Vermächtnis als Ministerin: Unvergessen bleiben ihre geografischen Neuentdeckungen („Länder, die hunderttausende Kilometer entfernt liegen“) und mathematischen Revolutionen (Putin solle sich um „360 Grad drehen“). Auch ihr Satz „Wir führen einen Krieg gegen Russland“ sorgte international für Schnappatmung. Nun darf sie diese Weisheiten auf der ganz großen Weltbühne verbreiten.
Weil es immer eine gute Idee ist, einen Krieg zu erklären.
Im Januar 2023 sorgte Baerbock für einen Eklat, als sie in einer Fragerunde im Europarat erklärte: „Wir führen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander.“ Vielleicht lag es an ihren englischen Sprachkenntnissen oder an ihrem Unvermögen, einen korrekten Satz zu formulieren, aber diese Aussage wurde von vielen als eine unbedachte und gefährliche Eskalation des Konflikts wahrgenommen. Das Ergebnis war Empörung – sowohl im In- als auch im Ausland.
Ihre Wortwahl ließ vermuten, dass sie die Differenzierung zwischen einer politischen Auseinandersetzung und einem tatsächlichen Krieg nicht richtig verstand. Kritiker warfen ihr vor, die ohnehin gespannte Lage weiter zu verschärfen und mit ihrer unüberlegten Rhetorik den internationalen Konflikt unnötig anzuheizen – sicherlich keine Eigenschaft, die einen deutschen Außenminister auszeichnen sollte.
Zeitraum: Januar 2023
Quelle: Nordkurier: Kriegserklärung an Russland – „Baerbock blamiert Deutschland”
Mehr Kreis als Wende.
Im Februar 2023 sorgte Annalena Baerbock für Erheiterung, als sie von einer „360-Grad-Wende“ sprach, die Russland angeblich vollziehen müsste, um den Krieg zu beenden. Dieser Begriff, der eher nach einem Kreisverkehr als nach einer politischen Lösung klang, sorgte nicht nur für Kopfschütteln, sondern auch für die Frage, ob sie den Unterschied zwischen einer echten Wendung und einem Rückkehrpunkt verstanden hat.
Zeitraum: Februar 2023
Quelle: Exxpress: Ukraine erst sicher, wenn sich Putin „um 360 Grad“ dreht
Demokratieverständnis auf Sparflamme.
Im September 2022 sorgte Annalena Baerbock für Aufsehen, als sie bei einer Veranstaltung in Prag sagte: „Egal, was die deutschen Wähler denken…“. Diese Aussage, die nicht nur als arrogant, sondern auch als zutiefst undemokratisch wahrgenommen wurde, steht im direkten Widerspruch zu ihrer Aufgabe als Außenministerin. Ihre Rolle ist es, die Interessen der deutschen Bevölkerung zu vertreten, nicht ihre persönlichen Ansichten über das politische Engagement der Wähler zu stellen. Baerbock stellte mit dieser Äußerung das Vertrauen in die demokratischen Werte, die sie eigentlich vertreten sollte, in Frage.
Zeitraum: September 2022
Annalena Baerbock ist wahrlich ein Meister der politischen Sprachkunst. Ihre sprachlichen Ausrutscher – von „360-Grad-Wenden“ bis hin zu bahnbrechenden Erkenntnissen wie „egal, was die deutschen Wähler denken“ – sind einfach genial in ihrer Fähigkeit, für Irritationen zu sorgen. Hier ein kleiner Ausschnitt - die Sammlung weiterer sprachlicher Meisterwerke ist unendlich.