factico. Logo

DANIEL GÜNTHER

Name: Daniel Günther

Geburtsdatum & -ort: 24. Juli 1973, Kiel

Partei: Christlich Demokratische Union (CDU)

Aktuelles Amt: Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (seit 2017). Er gilt innerparteilich als Befürworter schwarz-grüner Bündnisse.

Bildung & Berufslaufbahn

Karrierepolitiker: Studium der Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Psychologie (Magister). Im Gegensatz zu vielen Parteikollegen strebte Günther keine Karriere in der freien Wirtschaft an, sondern arbeitete direkt im politischen Betrieb: Erst als Kreisgeschäftsführer, später als Landesgeschäftsführer der CDU Schleswig-Holstein. Seine Laufbahn ist geprägt durch reine Parteiarbeit und Ämter innerhalb des politischen Apparats.

Privat: Verheiratet, zwei Kinder, römisch-katholisch.

Politische Laufbahn

Seit 2017: Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Startete mit einer "Jamaica"-Koalition (CDU, Grüne, FDP) und wechselte 2022 zu einer schwarz-grünen Regierung, obwohl rechnerisch auch andere Mehrheiten möglich gewesen wären, was seine strategische Nähe zu den Grünen unterstreicht.

2018 – 2019: Bundesratspräsident.

Politische Positionen

Progressiver Kurs: Innerhalb der Union positioniert sich Günther klar gegen den konservativen Flügel ("Werteunion" etc.). Er steht für die Fortführung des Merkel-Kurses, offene gesellschaftspolitische Positionen und eine enge inhaltliche Zusammenarbeit mit den Grünen. Günther gilt als der "Woke-Beauftragte" der Union. Ob Frauenquote, Gender-Sternchen oder Klimahysterie – Günther nickt ab, was der Zeitgeist (oder die Grünen) fordern.

Demokratieverständnis: Günther vertritt eine expansive Auslegung des "wehrhaften Staates". Dies zeigte sich zuletzt in seiner Forderung, kritische Medienportale (wie NIUS) durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen, sofern sie seiner Ansicht nach Desinformation verbreiten oder die Demokratie "zersetzen" – eine Haltung, die verfassungsrechtlich kontrovers diskutiert wird.

FACTS

Der "Meinungs-Polizist": Bei Markus Lanz ließ Günther die Maske fallen. Auf die kritische Berichterstattung des Portals NIUS angesprochen, phantasierte er offen über Verbote und staatliche Eingriffe. Seine Logik: Wer die Regierung zu hart kritisiert, "zersetzt die Demokratie" und muss gestoppt werden. Dass Meinungsfreiheit gerade den Schutz unbequemer Meinungen bedeutet, scheint im Kieler Staatskanzlei-Sprech nicht vorzukommen.

Der "Grüne" im schwarzen Anzug: Kein CDU-Politiker biedert sich den Grünen so hemmungslos an wie Günther. In Schleswig-Holstein setzt er grüne Kernforderungen effizienter um, als es Habeck je könnte. Ob Windkraft-Ausbau oder progressive Gesellschaftspolitik – Günther hat die CDU in Schleswig-Holstein zu einer "CDU pur" (Grüne Liste) umgebaut.

Die Brandmauer als Fetisch: Günther ist der radikalste Verfechter der "Brandmauer" nach Rechts. Er fordert nicht nur Distanz, sondern die völlige Ausgrenzung jeglicher konservativer Alternativen. Strategisch bindet dies die CDU stark an die linken Parteien, da alternative Mehrheiten (rechts der Mitte) kategorisch ausgeschlossen werden.

Daniel Günther

Skandale und Kontroversen

Günther fordert das Verbot kritischer Medien

Verständnis von Pressefreiheit: 2/10 📉📉⚪⚪⚪⚪⚪⚪⚪⚪

Wenn der Ministerpräsident bestimmt, wer "Feind der Demokratie" ist und verboten gehört.

📺 Die Video-Analyse: Warum das ZDF den Kontext entfernen musste.

Der Vorfall: Am 07. Januar 2026 forderte Daniel Günther bei Markus Lanz faktisch Zensurmaßnahmen. Auf die Frage, ob man gegen Portale wie NIUS mit Regulierung, Zensur oder Verboten vorgehen müsse, antwortete er klar mit: "Ja". Er bezeichnete kritische Medien pauschal als "Gegner und Feinde der Demokratie", deren Inhalte "vollkommen faktenfrei" seien.

Die Verfassungs-Klatsche vom DJV:
Selbst der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), sonst nicht als konservativer Kampfverband bekannt, zeigte sich schockiert. Der Bundesvorsitzende Mika Beuster erinnerte den CDU-Politiker an das Grundgesetz: "Eine Zensur findet nicht statt." Dass ein Ministerpräsident sich über die Verfassung hinwegsetzt, sei ein "gravierender Widerspruch" zum Amtseid. Beuster stellte klar: "Wenn sich Günther ärgert, darf die Antwort nicht Zensur heißen."

Post vom Anwalt (Abmahnung):
Das Portal NIUS, vertreten durch Medienanwalt Joachim Steinhöfel, mahnte das Land Schleswig-Holstein umgehend ab. Der juristische Kern: Günther saß dort nicht als Privatperson, sondern als Ministerpräsident ("Ich bin nicht als Bürger hier"). Als Staatsoberhaupt unterliegt er dem Neutralitätsgebot und darf Medien nicht willkürlich diffamieren oder als "Feinde" markieren. Die Aussagen seien rechtswidrige Herabwürdigungen durch den Staat.

Die "Ruderboot"-Taktik:
Nach dem massiven Gegenwind versuchte Günther, die Geschichte umzudeuten. Plötzlich wollte er gar nicht NIUS gemeint haben, sondern habe sich auf ein "Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige" bezogen. Eine Erklärung, die angesichts des Gesprächsverlaufs bei Lanz (wo es explizit um NIUS ging) eher wie eine verzweifelte Schutzbehauptung wirkt.


🚨 UPDATE 15.01.2026: "Lanz-Gate" – Das ZDF schneidet sich die Wahrheit zurecht

Am 14.01. versuchte Markus Lanz, die Zensur-Aussagen zu retten. Er behauptete, Kritiker (wie Beatrix von Storch) würden "Fake News" verbreiten; es sei nie um NIUS gegangen, sondern um "soziale Medien" allgemein.

Der Manipulations-Vorwurf:
Um diese These zu stützen, zeigte Lanz einen kurzen Ausschnitt der Sendung. Das Problem: Er ließ den Kontext davor weg. Im Original sagte Günther explizit: "Wer hat denn dagegen geschossen? NIUS und solche Portale...". Daraufhin folgte Lanz Frage nach Verboten und Günthers "Ja".

Das Urteil der Zuschauer:
Die Kommentare unter dem ZDF-Video explodieren. Zuschauer werfen Lanz "Unredlichkeit" und "Gaslighting" vor. "Herr Lanz, sie haben den Teil vorher, in dem Herr Günther explizit NIUS erwähnt, wohlwissend nicht gezeigt", so der Tenor. Statt Aufklärung betreibt der ÖRR hier aktive Geschichtsklitterung, um einen Ministerpräsidenten reinzuwaschen.

Zeitraum: Januar 2026

Quelle: beck-aktuell: Nach Lanz-Auftritt: Online-Portal Nius mahnt Daniel Günther ab

#meinungsfreiheit #nius #lanz #zensur #cdu

Weitere Mitglieder